Altenberg, 12. Februar 2025

Jule hat ja schon erzählt, was wir am Vormittag unseres Teamausflugs erlebt haben – falls Du es verpasst hast, lies schnell noch mal hier nach ;-) Nachdem wir also unser Mittagessen beendet hatten, fuhren wir in den Ort Altenberg. Stell Dir vor, dort haben wir Gerd Leopold (ehem. Bundestrainer 4-er Bob) getroffen! Als Mann vom Fach für Wintersport erklärte er uns sehr anschaulich, was zur professionellen Ausrüstung eines Biathlon Athleten gehört. Mit diesem Wissen ging es dann weiter zum ehemaligen Landesleistungszentrum Altenberg zum Trockentraining.

Yep, an diesem Nachmittag konnten wir uns einmal wie echte Olypioniken fühlen! Zuerst sind wir in der Betonröhre gerodelt. Das war gar nicht so ohne – man musste aufpassen, dass man nicht hin und her schlingert (rate mal, wer sich nicht getraut hat …). Danach durften wir beim 4-er Bob Start unsere Teamfähigkeit unter Beweis stellen. 4 Passagiere wurden jeweils von 4 Anschiebern auf den Weg gebracht.

Die 3. Disziplin war dann das Biathlon Schießen. Zuerst hat jeder in einem individuellen Wettbewerb auf seine eigene Zielscheibe geschossen. Naja, mehr oder weniger – denn die Auswertung hat recht interessante Ergebnisse hervorgebracht: 1. Platz ging an Christian, mit 10/10 Treffern. Den 2. Platz belegte Flo mit 12/10 Treffern (da hat wohl jemand mit „geholfen“), und Mirko landete auf dem 3. Platz. Nachdem wir uns so warm geschossen hatten, bildeten wir 5 Teams und haben unter Biathlon Bedingungen, also 1 Schuss, schneller Wechsel zum nächsten Schützen, den Teamwettbewerb durchgeführt. Sieger wurde Team 5 mit Christian, Sophie, Micha und Luter – sie haben zuerst alle 10 Zielscheiben abgeräumt.

Noch aufgeputscht vom Adrenalin der letzten Stunden mussten wir uns dann aber wieder auf die Rückfahrt machen. Inzwischen hatte es angefangen recht heftig zu schneien (mal wieder!). Das wurde dann auch einem unserer Vans kurzzeitig zum Verhängnis – Franzi brauchte 3 Anläufe, um einen schneeglatten Berg hochzukommen! Aber auch hier, ebenso wie im Büroalltag, zahlte sich ihre Hartnäckigkeit und ihr Fingerspitzengefühl aus – der Berg wurde bezwungen und alle sind sicher bis nach Dresden gekommen.

Diese Auszeit tat uns allen gut, und ganz nebenbei lernten wir uns wieder besser kennen. Die gemeinsamen Erinnerungen verbinden uns noch mehr als Team und sind wichtiger Bestandteil auf unserem Weg zum next Level. Danke dafür, Thomas!

Bis zum nächsten Mal,

Die Susi